Nalas Schrauber Blog / Sonstige ... alles, was man sonst so findet ...

Opel Meriva / Koppelstangen vorne

Wenn es beim Meriva an der Vorderachse bei Schlaglöchern oder Bodenwellen heftig poltert, und sonst alles in Ordnung ist, dann sind sehr wahrscheinlich die Lager der Koppelstangen ausgeschlagen. Man liest in diversen Foren von einer Haltbarkeit von 80 bis 100Tkm. Bei etwas über 130TKm sind die definitv defekt.

Der Aufwand für die Reparatur ist recht überschaubar. Als Werkzeuge braucht man einen 17er und 19er Ring-/Gabelschlüssel und ggf. eine Knarre mit 19er Nuss. Wichtig ist, dass man das Fahrzeug auf beiden Seiten aufbockt, damit der Stabi entlastet ist!

Die neuen 19er Muttern werden mit 65 Nm festgezogen. An den abgeflachten Flächen des Gelenkkugelbolzens kann man mit einem 17er Gabelschlüssel gegenhalten.

Opel Meriva / Koppelstangen vorne
Opel Meriva / Koppelstangen vorne
Opel Meriva / Koppelstangen vorne
Opel Meriva / Koppelstangen vorne
 

Opel Meriva / Motorlager vorne

Beim unserem Meriva hatte der TÜV am vorderen Motorlager 'was auszusetzen. Es sein "defekt". :roll:
Naja, so wirklich defekt sieht anders aus. Aber ein Neuteil kann ja nicht schaden, und es gibt dann auch die Plakette ... :D

Der Austausch ist selbst ohne Hebebühne in 15 Minuten erledigt. Wichtig ist - wie immer - das passende Werkzeug. Ohne Torx Stecknüsse kommt man nicht weit. Das Abstützen des Motors beim Wechseln dieses Lagers kann man sich auch schenken, denn das Lager trägt den Motor nicht. Es soll nur verhindern, dass er sich bei Lastwechsel zu sehr bewegt.

Opel Meriva / Motorlager vorne
Opel Meriva / Motorlager vorne
Opel Meriva / Motorlager vorne
Opel Meriva / Motorlager vorne
 

Opel Meriva / Fehlzündung

Nachdem der Renault Clio durch einen Opel Meriva Baujahr 2006 ersetzt wurde, reißen auch hier die Herausforderungen nicht ab. :D
Immerhin ist man hier mit der herkömmlichen Diagnose auch schon nicht ganz so weit vom Ziel entfernt, wenn das Auto den Dienst versagt, aber bei diesem "neumodischen" Zeug legte die Elektronik gleich fast alles lahm. Die "Easytronic" schaltete in aktuellen Fall nicht mehr hoch und der Motor verweigert die Leistungsabgabe fast vollständig, so dass sich das Gefährt nicht einmal mehr eine leichte Steigung heraufbewegen wollte.
Zum Glück verrät einem das Steuergerät auch ohne OBD2-Lesegerät per "Blinkcode", welche Fehler es da gerade erkannt hat.
In diesem Fall war es "0302", d.h. Fehlzündung auf dem zweiten Zylinder. Also erst einmal den Motor von der schicken, aber völlig sinnfreinen Platikverkeidung befreit und dann das Zündmodul ausgebaut. Da war das Elend dann auch gleich zu sehen. Nicht nur, dass die zweite Zündkerze nur lose im Gewinde saß, die Elektrode war einfach herausgebrochen. Das konnte ja nicht gehen. :roll: Mit einem Satz neuer Zündkerzen lief jedenfalls alles wieder rund. :!:

 

Opel Astra F / mal eine andere Baustelle ... (4)

Nachdem nun der vordere Teil des Astra wieder komplett ist, geht es an die Restarbeiten. D.h. die hinteren Bremsen stehen noch auf der "Wunschliste". Die waren durch das lange Stehen in der Garage so richtig schön "festgegammelt" und 'mal eben austauschen war da nicht mehr so einfach. Außerdem waren - wie sich herausstellte - , die Bremszylinder auch nicht mehr dicht. Also: Alles neu!

 

Opel Astra F / 'mal eine andere Baustelle ... (3)

Und weiter geht's:

Nachdem das Frontblech wieder fest an seinem Platz sitzt und alles schön mit Rostschutz behandelt ist, geht es an die Montage der wichtigsten Teile.

- Lüfter, Ölschläuche (vom Automatikgetriebe) und Wärmefühler am Wasserkühler
- Nebelscheinwerfern in der Frontschürze
- Halterung an der rechten Seite der Frontschürze befestigen
- Verkabelung für Klimalüfter und Nebelscheinwerfer befestigen
- Frontschürze befestigen

Nun fehlt nur noch der rechte Scheinwerfer und dann geht es an die Restarbeiten ...

... to be continued :)

 

Opel Astra F / 'mal eine andere Baustelle ... (2)

... und weiter geht's:
Nachdem alle wichtigen Teile nun angekommen sind, geht es mit dem probeweisen Zusammenbau weiter. Das Trägerblech wird erst provisorisch angenietet. Dann kommt der Klimalüfter, der Klimakühler mit neuem Trockner und der Wasserkühler an seinen Platz. Mit ein bischen Nacharbeit schließt nun auch die Motorhaube wieder und auch der Frontgrill paßt.
Dann steht der vordere Stoßfänger auf dem Plan: Das Kunststoffteil hat es so richtig verzogen. Aber mit einer Heißluftpistole und ein wenig Geduld läßt sich auch das wieder so weit richten, dass der neue Träger sich einpassen läßt.
Nachdem die wichtgen Sachen vorbereit sind, wird erst einmal wieder alles demontiert. Nun geht es in die nächste Runde: Es darf geschweißt werden ... :)

to be continued ... :D

 

Opel Astra F / 'mal eine andere Baustelle ...

... was man kaputt macht, muß mann auch wieder reparieren. Aber mußte es denn ausgerechnet der Astra mit Klima sein, mit dem ich auf den Landrover Defender mit Anhängerkupplung aufgefahren bin? Scheinbar ja, denn neue Herausforderungen können ja nicht schaden ... :-/

Leider ist das ein Astra und kein Golf 2. Da ist nix mit Kühlergrill raus und Schloßblech abschrauben. Hier sind ist das, was kaputt gehen kann, freundlicherweise angeschweißt.

Da der Wasserkühler den Einschag zwar verzogen aber immehin ohne Undichtigkeiten überstanden hatte, war der Wagen zumindest noch fahrbereit und mit einem Scheinwerfer vom Schrotty und dem gerichteten Nummenrschild konnte man auch noch sehr gut fahren.

Aber auf die Dauer ist das naturlich nix und der nahende TÜV verlangt eindeutig nach tiefgreifenderen Maßnahmen.

Also erst 'mal einen Einkaufszettel schreiben:

  • Scheinwerfer rechts
  • Motorhaube
  • Frontschürze
  • Träger des Klimalüfters
  • Klimalüfter
  • Klimakühler
  • Wasserkühler

... und alle defekten Teile ausbauen. Hier ein paar Bilder:

to be continued ... :)